Anspruchsvolle Forschungs- bzw. Entwicklungsprojekte bewilligt

Morsbach, 21.09.2016. Gleich drei Kooperations- und Projektpartner haben Post vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aus Berlin erhalten und dürfen sich über nunmehr offiziell bewilligte Forschungsprojekte im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) freuen.

Im Forschungsprojekt LiDraS – Innovatives Lichtbogen-Draht-Spritzen mit Wechselstrom für homogene Oberflächenschichtsysteme agieren das Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse (IWP) der TU Chemnitz mit dem Lehrstuhl Umformendes Formgeben und Fügen (UFF) sowie ELMA-Tech als Projektpartner.

Allgemeines Ziel des technologisch anspruchsvollen Projektes ist eine wesentliche Optimierung konventioneller LDS-Verfahren durch den Einsatz von Wechselstrom. Angestrebt wird eine umfassende Entwicklung und Bestimmung optimaler und sicherer Prozessparameter für das neue Verfahren – ausgehend von elektronischen Komponenten, der Hardware, der Prozesssteuerung selbst bis hin zu einem komfortablen Interface für die Bedienung einer solchen „LDS-Maschine“.

„Sofern es den Kooperationspartnern gelingt, das neue LDS-Wechselstrom-Verfahren zu kontrollieren und in die Praxis umzusetzen, wird ein Verfahren und die entsprechende, prototypische Anlagentechnik zur Verfügung stehen, die es den Antragstellern ermöglichen, künftig Bauteile mit wesentlich verbesserten Oberflächen reproduzierbar, nachweisbar qualitätsgerecht und deutlich wirtschaftlicher zu beschichten.“

Auch in einem zweiten Forschungs- und Entwicklungsprojekt ist die TU Chemnitz als einer von insgesamt drei Projektpartnern mit an Bord: Im Projekt Entwicklung eines neuartigen Steuerungs- und Regelungskonzeptes für den Plasma-MIG-Schweißprozess wirkt die Professur Schweißtechnik am Institut für Füge- und Montagetechnik (Fakultät für Maschinenbau) mit. Zweiter Projektpartner ist die in Fellbach beheimatete Arcion Gesellschaft für innovatives Schweißen GmbH.

Zusammen mit der ELMA-Tech GmbH als drittem Projektpartner formulieren die Entwicklungspartner umfassende Ziele für ihr Forschungsvorhaben: Angestrebt wird eine „Neuentwicklung von Prozessregelvarianten für den Plasma-MIG-Prozess“ mit dem weitreichenden Ziel, „Grundlagen für eine breite industrielle Einführung des Plasma-MIG-Prozesses“ zu schaffen.

Entsprechend den jeweiligen Kompetenzen der drei Projektpartner wird auch in diesem Forschungsprojekt ein umfassendes Verständnis des Plasma-MIG Schweißprozesses angestrebt, was ebenso die Entwicklung neuer Hardware wie auch eines neuen Steuerungskonzeptes vorsieht: „Im Ergebnis der Forschungsarbeiten entstehen als Produkte eine Plasma-MIG-Stromquelle und ein Plasma-MIG-Schweißbrenner und als Know-how ein neues Prozessverständnis zu den Regelungsmechanismen des Plasma-MIG-Prozesses.“

Zusammen mit allen Beteiligten von Arcion und der TU Chemnitz freut sich die ELMA-Tech auf eine fruchtbare Zusammenarbeit und sendet an ihre beiden Kooperationspartner die besten Grüßen aus dem oberbergischen Morsbach.

zim bmwi DE

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